Interview mit Heidi Christina Jaax - Yanny (Februar 2012)

Heidi C. Jaax
Heidi C. Jaax

 

 

Feathergames: In welchem Genre schreibst Du?
Welche Werke hast Du bereits veröffentlicht, welche sind gerade in Arbeit?

 

Heidi Christina Jaax: Obwohl ich nicht auf ein bestimmtes Genre festgelegt bin, schreibe ich am liebsten historisches, sowohl Romane als auch Geschichten aus der Vergangenheit meiner Ahnen.
Veröffentlicht wurden:
Anekdoten aus alter Zeit
-Eine Kindheit im Eifeldorf
-Dunkle Wolken über Bernice
Ab April 2012 gibt es Lady, Tagebuch eines Findelhundes zu kaufen, dessen Erlös an den Gnadenhof Gut Aiderbichl gespendet wird.
Im Moment recherchiere ich für die Fortsetzung von Bernice und beschäftige mich mit Wikipedia Artikeln.

 

Feathergames: Wie alt bist Du und seit wann schreibst Du? Wann wurde Dein erstes Werk veröffentlicht?

 

Heidi Christina Jaax: Ich bin 50 Jahre alt, gehe aber noch mit meiner Tochter und ihren Freundinnen in die Disco, meine Freundinnen haben es leider aufgegeben!
Geschrieben habe ich schon immer, zum erstenmal veröffentlicht jedoch erst im November 2009.

 

Feathergames: Das hört sich gut an! Bist du hauptberuflich Autorin oder machst Du einen anderen Job nebenher?
Du spendest den Erlös von "Lady, Tagebuch eines Findelhundes" an den Gnadenhof Gut Aiderbichl. Könntest Du kurz etwas über den Hof schreiben?

 

Heidi Christina Jaax: Natürlich kann ich davon nicht leben, ich arbeite als Pflegerin in einem Seniorenhaus und helfe meinem Mann in seiner Praxis für Physiotherapie.
Mein pflegebedürftiger Findelhund benötigt viel Auslauf, dafür gehen zwei bis drei Stunden täglich drauf.
Ich habe gerade diesen Gnadenhof ausgewählt, weil er durch eine Stiftung gesichert wird und somit langfristig gesehen überlebensfähig ist. Mir gefiel auch die Idee, dass unser armer Hund nach seiner Rettung etwas für seine Artgenossen tut.
Es ist mir völlig gleichgültig, aus welchem Land die Tiere auf dem Gnadenhof kommen, ein leidendes Tier ist für jede Nation eine Schande!

 

Feathergames: Diese Einstellung gefällt mir! Du hast also einen Mann, eine Tochter und einen Hund. Fehlt da noch irgendwer?
Was ist deine Inspiration beim Schreiben?

 

Heidi Christina Jaax: Mein Sohn natürlich, er sagte früher immer zu mir: " Mama du bist unmöglich!"
Das war ein hohes Lob aus seinem Mund, denn als Punker stand er nicht auf konservative Mütter und Langweiler!
Inspiration zum Schreiben erhalte ich ständig, leider werde ich selten in Ruhe gelassen, deshalb schreibe ich überwiegend in der Nacht, den Hund als Fußwärmer.
Ideen fliegen mir nur so zu und Langeweile ist für mich ein Fremdwort!

 

Feathergames: Das ist schön! Bei mir persönlich ist Musik eine gute Inspiration. Hörst Du während des Schreibens irgendetwas?

 

Heidi Christina Jaax: Nein, ich liebe es ruhig, wenn Fernseher oder Radio laufen, stört mich vor allem die Werbung.
Musik höre ich nur beim Fensterputzen, dann aber richtig laut!

 

Feathergames: Was machst Du in deiner Freizeit? Was sind Deine Lieblingsbücher? Hast Du Lieblingsautoren? Gibt es irgendetwas, das Du angehenden Autoren empfehlen würdest?

 

Heidi Christina Jaax: Freizeit ist nicht vorhanden, ich lese aber unterwegs von A nach B, am liebsten Viktoria Holt.
Nachwuchsautoren würde ich empfehlen, sich frühzeitig in Schriftstellerforen einzutragen und sich dort viel kostbare Informationen zu holen.
Ein Fehler zu Beginn ist im Übereifer schnell gemacht, oft dauert es Jahre den wieder zu beheben sofern überhaupt möglich.

 

Feathergames: Gibt es noch Irgendetwas, das Du den Lesern unserer Seite sagen möchtest?

 

Heidi Christina Jaax: Eigentlich versteht man mich am besten, beim Schmökern auf meiner Website. Dort sind auch weitere URL Adressen angegeben.
http://www.autorin-hchjaax.com/
Ich bedanke mich für Deine interessanten Fragen, es hat Spaß gemacht!

 

Feathergames: Und ich bedanke mich für die Zeit, die Du dir genommen hast, und verabschiede mich.

 

 

 

Dunkle Wolken über Bernice - Heidi C. Jaax
Dunkle Wolken über Bernice - Heidi C. Jaax